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Ambrosia

Bedrohung für Gesundheit und Biodiversität
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Gefahr für die Gesundheit

Die Ausbreitung der Ambrosia stellt ein ernst zu nehmendes gesundheitliches Risiko dar. Ambrosiapollen verursachen Allgergien: triefende, juckende Nase, tränende, geschwollene Augen, Entzündung der Bronchialschleimhaut und in schweren Fällen Asthma. Zwischen 10 und 15 % der Bevölkerung können pollenallergisch reagieren, 25 % der Ambrosia-Allergiker werden zusätzlich unter Asthmaanfällen leiden.

Wirtschaftliche Konsequenzen

Gemäss einer Schätzung können jährlich Kosten für Medikamente und Arzt pro Patient von Fr. 100.00 (Allergiker) und von Fr.1'000.00 (Asthmatiker) entstehen. Dies würde jährlich Gesamtkosten von ca Fr 325.00 Mio. ergeben. Dieser Betrag entspricht den Erfahrungen im Ausland.

Ambrosia artemisiifolia L.

Die Beifussblättrige Ambrosie (oder Aufrechtes Traubenkraut) - ursprünglich aus Nordamerika eingeschleppt - ist eine einjährige Pflanze, deren Wuchshöhe stark von Bodenart, Licht, Feuchtigkeit, etc. abhängt und etwa 30 cm bis 1.5 m hoch wachsen kann. Ihre Blätter sind doppelt fiederteilig, gestielt und beide Seiten sattgrün mit weisslicher Nervatur. Der meist rötliche Stängel ist behaart, robust und stark verzweigt. Die Pflanze ist einhäusig, männliche und weibliche Blüten sind getrennt. Es kann vorkommen, dass Ambrosia nur weibliche Blüten bildet. Auf nährstoffarmen Böden bleibt Ambrosia klein und bildet wenig Samen; auf nährstoffreichen Böden wird sie gross und produziert viele Pollen und Samen. Ambrosia vermehrt sich nur über ihre Samen und die Pflanzen überleben den Frost nicht.

Gemeinsame Aktion

Die Schweiz erlebt zur Zeit eine Phase der Einschleppung von Ambrosia. Mit einem kostengünstigem Engagement von Behörden, Spezialistinnen und Spezialisten sowie von Privatpersonen kann eine wirksame Bekämpfung dieses einjährigen Unkrauts erreicht werden.

Was tun?

- 1 bis etwa 20 Pflanzen gefunden:

ausreissen und mit Hauskehricht entsorgen, im nächsten Jahr Standort kontrollieren

Wichtig: Pflanzen nicht kompostieren

- Mehr als 20 Pflanzen gesehen:

sofort die Gemeindeverwaltung informieren, Standort überwachen, er könnte mehrjährig sein.

Wichtig: In jedem Fall Standort an Gemeindeverwaltung melden


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