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Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg

Fassadensanierung Gemeindehaus; Schlussarbeiten im Aussenbereich

Im Februar/März wurden die Fensterläden am Gemeindehaus und Stöckli demontiert, anfangs Mai wurden die Gebäude eingerüstet und nun wurden die Gerüste wieder demontiert und die Schlussarbeiten sind im Gange.

Die Einwohnergemeindeversammlung vom 11. November 2019 genehmigte einen Kredit von CHF 312’500, wobei der Antrag des Gemeinderats von CHF 250'000 um 25 % bzw. CHF 62'500 erhöht wurde. Dies mit dem Zweck, dass der bisherige Verputz neu aufgetragen und mit einem neuen Dämmputz versehen werden soll. Umfangreiche Abklärungen haben im Nachgang ergeben, dass mit einem Dämmputz wohl einige hundert Liter Heizöl jährlich eingespart werden könnten. In einem kalten Jahr bis zu 1'000 Liter. Dies bei einem Gesamtverbrauch von bis zu 10'000 Litern pro Jahr.

Die Mehrkosten mit einem neuen Putzsystem (Dämmputz) brächten jedoch Mehrkosten bei der Ausführung von mehreren CHF 10'000 mit sich (CHF 50'000 reichen dafür nicht aus), wobei die "graue" Energie (für die Herstellung des Putzes und das Entfernen des alten Putzes) dabei noch nicht berücksichtigt ist. Eine vollständige Entfernung wäre nötig gewesen, da es ansonsten mit den Fensterleibungen erhebliche Probleme gegeben hätte. Auch die Auswirkungen auf das Raumklima/Lüftung im Gebäudeinnern konnte niemand mit Bestimmtheit voraussagen.

Im Austausch mit dem Antragsteller an der Gemeindeversammlung, Alt-Gemeindeammann Alfred Oggenfuss, wurde auf die Umsetzung des Auftrags deshalb verzichtet. Das Anliegen in Bezug auf die Einsparung von Energie wurde aber bei der Sanierung nicht vergessen. Wie sich herausstellte, liesse sich mit einer zusätzlichen Isolation des Dachs (Innenauftrag) verhältnismässig mehr Energie einsparen als mit einem Dämmputz. Auch hier ist mit Kosten von mehreren CHF 10'000 zu rechnen, aber die Wirkung ist viel besser. Weiter wird aktuell auch geprüft, ob die Innenbeleuchtung (Treppenhaus, Gänge, Büros, Sitzungsräume) mit einer neuen, LED- bzw. energiesparenden Ausrüstung versehen werden soll. Schlussendlich soll das Heizsystem (aktuell Ölheizung) im Rahmen der Projektierung Arealüberbauung Gemeindehaus überprüft und zusammen mit diesem Projekt (Heizungsverbund) erneuert werden (mit Realisierung Alternativenergie, Beispiel Holzschnitzelheizung).

Nachdem die Rechnungen für die Aussensanierung (Fassade) vorliegen, wird der Gemeinderat über die weiteren Arbeiten, welche über den gesprochenen Kredit abgewickelt werden können entscheiden (gemäss Absprache mit dem Antragsteller für energetische Massnahmen). Die Ausführung wäre dann in den nächsten Monaten vorgesehen (kann auch in den Herbst- und Wintermonaten erledigt werden).



Datum der Neuigkeit 24. Juli 2020
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