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17.01.2018 23:19:15


Weihnachtswünsche und alles Gute für das Jahr 2018!

Für einen Gemeindeammann ist es wichtig, dass er das Vertrauen, aber oftmals auch Verständnis seitens der Bevölkerung geniesst und spürt. In diesem Sinne möchte ich Ihnen als Einwohnerin und Einwohner unserer schönen Gemeinde ganz herzlich für dieses Vertrauen und die Wertschätzung gegenüber den Gemeindebehörden danken. 

Nach den bevorstehenden Weihnachtstagen dauert es nicht lange und schon sind wir wieder in einem neuen Kalenderjahr. Vorher wird immer versucht alles noch zu erledigen, möglichst abzuschliessen, dies mit dem Ziel keine neuen Aufgaben und schon gar keine Pendenzen ins neue Jahr mitzunehmen.

Zum Glück hat man diese Ziele. Aber meist müssen wir feststellen, dass es einfach nicht klappt, alles noch zu erledigen und mit einem leeren Rucksack ins neue Jahr zu starten. Es bleibt dann jeweils bei den Vorsätzen.

So geht es auch mir als Gemeindeammann und uns als Gemeindebehörde. Am Ende eines Kalenderjahres und auch mit dem Abschluss einer Amtsperiode können wir vieles erledigt haben, einiges zum Abschluss, gleichzeitig müssen wir aber feststellen, dass immer noch einige Projekte offen, gestartet, in der Planungsphase oder nur einmal in Gedanken vorhanden sind.

Es geht mir nun nicht darum, eine Seitenlange Bilanz aufzulisten oder die Pendenzenliste aufzuzählen. Dies kann den laufenden Nachrichten und Informationen, den Rechenschaftsberichten und auch den Jahresrechnungen entnommen werden. 

Wichtig ist mir, Ihnen mitzuteilen, dass der Gemeinderat und das Team im Gemeindehaus mit vielen Anliegen und Wünschen täglich konfrontiert werden. Vieles wird umgehend und einfach erledigt und die Anliegen können entsprechend erfüllt werden. Es gibt aber immer wieder Anliegen, welche nicht erledigt, Wünsche nicht erfüllt oder einfach auf Grund von fehlenden Ressourcen nicht realisiert werden können. Es kann auch vorkommen, dass etwas auf sich warten lässt oder sogar im hektischen Alltagsbetrieb untergeht. Daher bitte ich um Verständnis.

Überall wo Menschen arbeiten, kann nicht immer alles reibungslos ablaufen. Da kann es vorkommen, dass einmal etwas liegen bleibt oder schlichtweg untergeht. Entschuldigung, wenn Sie davon Betroffen waren. Hoffentlich haben Sie sich gemeldet unter diesen Umständen.

Das vergangene Jahr war geprägt von Planungsprojekten, insbesondere denjenigen rund um das Areal Bahnhof und das Gebiet Isleren. Das Planungsgebiet Bolleri wurde zur Vorprüfung an die kantonalen Stellen eingereicht. Die laufende Erweiterung der Schulanlage Dorf ging zügig in die Hauptbauphase. Ab dem neuen Kalenderjahr können den Primarschülern moderne Gruppenräume angeboten werden. Auch Werkleitungs- und Strassenbauten wurden erledigt, nicht im grossen Ausmass aber so, dass die laufende Erneuerung gut voranschreitet. Hier warten im Jahre 2018 auch schon die nächsten Projekte, welche bereits in der Planung stecken oder angedacht sind.

Das Hauptaugenmerk, weit über die Region hinaus, galt jedoch dem Projekt „Zukunft Mutschellen“. Hier kam es zu Abstimmungen, welche gleichzeitig den Schlusspunkt und somit die Beendigung des Projektes setzten. Der Gemeinderat und auch diejenigen Personen, welche im Projekt näher involviert waren, machten diesbezüglich viele wertvolle Erfahrungen und konnten auch einen vertieften Einblick, welcher weit über die Gemeinde hinausging, gewinnen.

Laufende Herausforderungen gibt es bei den Gemeindefinanzen. Mit der Einführung und Umsetzung des neuen Finanz- und Lastenausgleichs, welcher per 1. Januar 2018 in Kraft tritt, gilt es auch Erfahrungen zu sammeln und daraus können dann Schlüsse gezogen werden.

Mit diesen kurzen Worten habe ich längst nicht alles erwähnt und vieles sicherlich auch vergessen aufzuschreiben. Der Gemeinderat wird aber im Januar 2018, zu Beginn der neuen Amtsperiode, im Rahmen der Begrüssung der Behörden und Gemeindekommissionsmitglieder, mit einem Ausblick, seine Ziele für den Planungshorizont 2018 bis 2021 und sogar darüber hinaus, bekanntgeben. Die ganz grossen Visionen kann ich Ihnen nicht versprechen. Es wird aber wiederum darum gehen, Anliegen und Wünsche aus der Bevölkerung aufzunehmen und der Versuch, dieser einer Umsetzung zuzuführen. 

Als Dienstleistungserbringerin funktioniert eine Gemeinde und somit eine Gemeinschaft nur, wenn es Behörden- und Kommissionsmitglieder gibt, welche all die Arbeit bewältigen. Es ist erfreulich, dass im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen für die kommende Amtsperiode alle Sitze wiederum zügig besetzt werden konnten. Auch bei den gemeinderätlichen Kommissionen gibt es nur noch ganz wenige Vakanzen. Ohne diesen Einsatz und das Engagement dieser Personen würde es in und für unsere Gemeinschaft einfach nicht gehen.

All denjenigen Personen, welche sich für das Gemeinwohl in irgendeiner Form einsetzen gebührt mein und unser herzlichster Dank. Es ist unmöglich, hier alle aufzuzählen. Ein Dankeschön gilt ebenfalls dem Gemeindepersonal, welches sich täglich für die Bedürfnisse und Anliegen unserer Bevölkerung einsetzt.

Der Gemeinderat wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – frohe Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr 2018, mit der Hoffnung, dass es wiederum viele schöne Begegnungen und Erlebnisse mit sich bringt und auch Wünsche in Erfüllung gehen.

Josef Brem, Gemeindeammann

Datum der Neuigkeit 22. Dez. 2017
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