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16.04.2021 16:09:04


Neujahrswünsche 2021; Gute Gesundheit und Wohlergehen für uns alle!

Wir sind mitten in den Festtagen und der Jahreswechsel ins 2021 steht schon vor der Tür! Wer hätte dies vor einem Jahr gedacht. Zu Beginn des neuen Jahrzehnts bekommen wir es mit einer weltweiten Pandemie zu tun, wie wir alle dies noch nie erlebt haben. Über hundert Jahre ist es her, seit die Menschheit letztmals so etwas durchmachen musste. Meine Worte vor Jahresfrist, was uns dieses Jahrzehnts bringen möge, ob es besser wird als die letzten zehn Jahre, welche Herausforderungen wir zu meistern haben und wie wir dies alles wieder «schaffen» mögen, klingen im Rückblick fast zynisch und unzumutbar.

Wir sind mittendrin in der zweiten Pandemiewelle. Ein aussergewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende zu. Unser Alltag wird durch das Coronavirus bestimmt. Für viele Einwohnerinnen und Einwohner, Vereine und Unternehmen war dies ein schwieriges Jahr. Geschäfte und Restaurants mussten schliessen, Veranstaltungen und Trainings wurden abgesagt.

Mich und meine MitarbeiterInnen im Gemeindehaus erreichen Mitteilungen, meist per E-Mail, in welchen man von den Gemeindebehörden Handeln verlangt. Sei dies in Bezug auf die anstehenden Impfungen (weshalb diese in unserer Gemeinde nicht rascher zur Verfügung stehen), aber auch warum der Gemeinderat weiterhin Angst schüre, so wie der Bundesrat, die Behörden allgemein, die Verwaltungsstellen und der «Medienmainstream». So «spalte» man die Gemeinschaft.

Was denken Sie, was einem da durch den Kopf geht? Machen wir etwas falsch? Was können wir anders machen? Wozu haben wir überhaupt eine Befugnis und was kommt unserer Gemeindeebene hier für eine Aufgabe zu?

Selbstverständlich wollen wir Vertrauen schaffen, einen respektvollen Umgang mit der Bevölkerung pflegen, dies mit Ruhe und auch ehrlichen Antworten aufwarten. Wenn man von uns aber verlangt, dass wir die Wissenschaft übertrumpfen oder gar ersetzen sollen und dabei mit evidenzbasierten Informationen aufwarten müssten, so übersteigt dies schlichtweg die Kompetenz meinerseits, aber auch diejenige des Gesamtgemeinderats und der MitarbeiterInnen der Gemeinde.

Die obigen Mitteilungen zeigen uns jedoch, dass einerseits grosse Erwartungen und auch ein Vertrauen in die Gemeindebehörden vorhanden sind. Andererseits werden uns Grenzen vor Augen geführt, welche uns Menschen wahrscheinlich nicht mehr immer allzu bewusst waren. Gedanken, Hoffnung, Sorgen, Nöte und zuweilen auch Ängste prägen unseren Alltag, so wie ich dies bereits vor Jahresfrist festgehalten habe.

Trotz Pandemie, viel Ungewissheit und auch vermeintlichen Unwägbarkeiten möchte ich es auch zu diesem Jahresende nicht unterlassen, einen kurzen Rück- aber auch Ausblick auf «Gmeindsgeschäfte» zu machen.

So beginne ich mit unserem Jahreshöhepunkt: Rund zehn Tage vor dem Lockdown, konnten wir im Dorfzentrum Rudolfstetten mit der Eröffnung des «Lidl’s» am 5. März 2020 diesen Grossverteiler in unserer Gemeinde begrüssen. Zu Beginn dieser Amtsperiode, am 1. Januar 2018 war hier noch nichts konkret. Nein, im Gegenteil, ich wagte nicht daran denken, dass wir dies schaffen werden für unser Dorf. In den darauffolgenden Wochen ging es aber dann zügig und wir mussten einige Hindernisse aus dem Weg räumen, damit wir rund zwei Jahre nach dem ersten Kontakt mit «Lidl» diesen bei uns willkommen heissen durften. Wie sich in den darauffolgenden Wochen und Monate zeigte, kann und konnte der neue Laden die Bedürfnisse der Dorfbevölkerung abdecken und auch die Verkehrsströme, aus der näheren und weiteren Umgebung können bewältigt werden. Da haben wir uns vorgängig wirklich intensiv damit beschäftigt und es kam offensichtlich nicht schlecht.

Die Unterniveaugarage mit seinen rund 120 Parkplätzen wird den Anforderungen gerecht. Vor der Eröffnung wurde die Beleuchtung erneuert (Energieeffizienz, Umstellung LED) und sie erhielt auch einen neuen Farbanstrich.

Wenn wir gleich mit Highlights weiterfahren möchten: Da gehört auch die Arealentwicklung Bolleri dazu. Nachdem hier im letzten Jahr die Genehmigungsfähigkeit erreicht wurde, machten sich die privaten Grundeigentümer daran, den Projektwettbewerb durchzuführen. Dieser wurde Ende November abgeschlossen und das Resultat soll im ersten Quartal 2021 präsentiert werden (siehe auch separate Publikation). Vorneweg: Das Ergebnis ist erfreulich und man darf mit Spannung die Resultate und dann die Baueingabe 2021 erwarten. Die Grundeigentümer können wahrlich auf ein sehr gutes Verfahren und überaus gute Ergebnisse aus dem Wettbewerb zurückgreifen und stolz darauf sein.

Dann kommen wir zur «Sommer-Gmeind» 2020. Wegen Corona konnte diese im Juni nicht ordentlich durchgeführt werden. Die Geduld sollte sich auszahlen und so durften wir am Montag, 24. August 2020, 181 StimmbürgerInnen «Open-Air» auf dem Dorfplatz im Nachgang zur Kinowoche und profitierend von dieser Infrastruktur begrüssen.

Anlässlich dieser wurde die «Entwicklungsstrategie 2020-2035» der Gemeinde über das nächste Jahrzehnt hinaus präsentiert und von den StimmbürgerInnen mit grosser Mehrheit konsultativ zur Weiterbearbeitung verabschiedet. Ohne auf die Details der einzelnen Punkte einzugehen, bildet dabei das Entwicklungsgebiet/Gemeindeland Isleren einen Kernpunkt. Hier liegt seitens der Gemeinde aktuell ein Planwerk vor, welches für die öffentliche Auflage bereitliegen würde. Zu Gunsten einer neuen, erweiterten Arealentwicklung, welche in Zusammenarbeit mit einem privaten Investor angegangen wird, ist das Auflageverfahren aktuell sistiert. Weiter bildet aber auch die Bearbeitung der Bau- und Nutzungsordnung, bei welcher das räumliche Entwicklungsleitbild (REL) zur Prüfung bei den kantonalen Stellen liegt, das Ortsbildschutzinventar, der kommunale Gesamtverkehrsplan (KGV) sowie die Bau- und Nutzungsordnung (als kommunales Regelwerk) demnächst einen zentralen Punkt. Im Wissen darum, dass kein zusätzliches Bauland in der Fläche eingezont werden darf, spielt es trotzdem für die Gemeindeentwicklung eine Rolle. So kann sich die Gemeinde längerfristig, über das Jahr 2035 hinaus, Baulandreserven sichern und dabei mit einer verlangten Bachöffnung noch etwas zur Biodiversität in der Gemeinde beitragen. Auch dazu macht sich die Planungskommission Gedanken (siehe dazu auch separaten Bericht).

Ein «Hauptgeschäft», welches auch mit der Entwicklungsstrategie zusammenhängt und bei welchem der Gemeinderat hofft, dass es in der nächsten Legislaturperiode verwirklicht und umgesetzt werden kann, ist die Arealentwicklung Gemeindehaus. Dafür hat die Einwohnergemeindeversammlung einen Kredit über CHF 390'000 genehmigt. Diese Projektierung soll zügig vorangetrieben werden, insbesondere auch deshalb, da der Baustart auf dem Bahnhofareal im Januar 2021 erfolgen wird. Auch die beiden privaten Eigentümer mit ihren Liegenschaften «Am Mühlebach» sind an einem Miteinbezug und somit einer Entwicklung auf ihren Grundstücken interessiert. Insbesondere auch was die Entwicklung des Aussenraums anbetrifft (Vernetzung Areal Bahnhof mit Areal Gemeindehaus) gibt es hier Chancen, welche ergriffen werden müssen. Der Gemeinderat hofft, in den ersten Monaten 2021 mit weiteren Informationen aufwarten zu können.

Um bei der Arealentwicklung Gemeindehaus anzuschliessen: Der neue Regionale Kindes- und Erwachsenenschutzdienst nimmt im Januar 2021 den Betrieb auf. Nachdem alle Vertragsgemeinden (Arni, Islisberg, Oberlunkhofen, Oberwil-Lieli und Rudolfstetten-Friedlisberg) der neuen Organisation KESD Mutschellen-Kelleramt zugestimmt haben, kann ab Januar 2021 die neue Dienstleistung aufgebaut werden. Bis im Herbst 2021 sollen die bestehenden Mandate schrittweise überführt werden. Neue Mandate sollen ab 2021 direkt betreut werden. Nähere Informationen werden hier ebenfalls zeitnah folgen.

Im vergangenen Jahr habe ich ausführlich über die «Baustellen» bei den Werken berichtet. So konnten Erneuerungen in den Strassenzügen Krummacker und Im Hof/Obere Herrenbergstrasse weitestgehend abgeschlossen werden. Die Baustelle Obere Dorfstrasse/Islerengebiet beschäftigte nicht nur die Anwohner, sondern auch die Bauherrschaften (Einwohnergemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg mit den Werken Wasser/Abwasser und Elektra Rudolfstetten-Friedlisberg) praktisch das ganze Jahr 2020 hindurch. Dies wird sich nahtlos auch ins Jahr 2021 weiterziehen. Nächste Planungen für die Gebiete Kreuzacker/Hinterrüti laufen (Ausführung ab dem Jahre 2022 möglich). Auch für die nachfolgenden Jahre besteht Erneuerungsbedarf bei den Werken. Hier verfolgt der Gemeinderat eine nachhaltige und langfristige Planung, insbesondere da die Wasserleitungen nun in die Jahre gekommen sind. Vor rund fünfzig Jahren wurde nicht nur rasch gebaut, sondern auch Rohrmaterial verwendet, welches nicht die heutigen Qualitätsanforderungen aufweist und zumal noch ungenügend eingebaut wurde (mit Aushubmaterial wieder verfüllt wurde). So macht uns heute der «Lochfrass» allenthalben Schwierigkeiten und Sorgen.

Nicht zu vergessen sind die Abwasserleitungen, bei welchen wir in den vergangenen Jahren auch grosse Anstrengungen beim Werkunterhalt unternommen haben. Die Sanierungsarbeiten befinden sich hier im Abschluss und auch die entsprechenden Kredit möchten wir abschliessen können. So steht die Erneuerung der Generellen Entwässerungsplanung an (GEP 2. Generation).

Beim Abwasser steht überdem das «Grossprojekt» Anschluss an die Kläranlage Limeco in Dietikon vor der Türe. Das Jahr 2020 stand ganz im Zeichen der Projektausarbeitung. Diese ist nun praktisch abgeschlossen und die Verhandlungen mit den Grundeigentümern, insbesondere was die Durchleitungen und auch die Nutzung der Landflächen während den Bauarbeiten anbetrifft, laufen.

Wir sind zuversichtlich, dass allseits gute Lösungen gefunden werden können. Die betroffenen Grundeigentümer sind dabei grundsätzlich einverstanden, dass wir dieses zukunftsweisende Bauwerk ausführen können. Dafür ist der Gemeinderat sehr dankbar, lassen sich hier doch langwierige Rechtsverfahren vermeiden und auf konstruktive Art Verhandlungen führen.

Wenn’s gut läuft, werden im ersten Quartal 2021 die Baugesuche aufgelegt und ab dem Spätsommer könnte mit dem Bau begonnen werden.

Dann laufen da noch die Sofortmassnahmen am Mutschellenknoten. Die Lichtsignalanlage wurde erneuert und bei den baulichen Massnahmen sollte es im Jahre 2021 vorwärtsgehen können.

Die Thematik der Digitalisierung beschäftigt uns dauerhaft. Letztes Jahr die Installation der Wasserzähler mit elektronischer Auslesung und nun im Jahre 2020 haben wir auf dem Gemeindegebiet diverse Informationsbildschrime, genannt «zipscreens», ermöglicht (im Vertragsverhältnis aufstellen lassen). Damit können wir nicht nur rasch, sondern auch wechselnd und gezielt Informationen an die Bevölkerung weitergeben. Ein «Platzmangel» durch das Aufstellen von Plakatträgern gibt es nicht und die Bildschirme passen sich gut in die Umgebung ein. Auch die Vereine erhalten so weitere Möglichkeiten, um auf Ihre Anlässe aufmerksam zu machen. Selbstverständlich hoffen wir, dass hier im Jahre 2021 wiederum Anlässe stattfinden und nach der Pandemie das Dorfleben wieder aufblühen kann.

Auch die Schule, ausgelöst und befördert durch die ausserordentliche Covid-Situation, machte einen gewaltigen Schritt in der digitalen Welt. Dank raschem Handeln durch die Schulverantwortlichen (Schulpflege und Schulleitung) wurde dem Gemeinderat ein Antrag für die Beschaffung von «iPads» vorgelegt, was dieser befürwortete und später die Beschaffungslegitimation durch den Souverän eingeholt wurde. Ein grosses Dankeschön geht hier an Guido Brem, welcher dieses Projekt mit sagenhaften CHF 50'000 unterstützte. Vielen Dank nochmals dafür! Mit der Neuorganisation der Volksschule Aargau beschäftigen sich die zuständigen Behörden und MitarbeiterInnen auch bereits seit einigen Wochen. Dieses Projekt gilt es im Jahre 2021 voranzutreiben und ab 1. Januar 2022 wird die neue Organisation laufen.

Ein sehr gutes Rechnungsergebnis 2019, ein Budget 2021, welches unter den Zeichen der Pandemie erstellt werden musste und abgesagte Gemeindeversammlungen im November (im Rahmen der besonderen Lage). Letzteres war auch ein Novum, wobei wichtige Geschäfte nicht aufgeschoben werden mussten und auch der Gemeindeverband Regionale Alterszentren die Investitionen in den Umbau und die Erweiterung des Alterszentrums Bärenmatt nun vorantreiben kann. Auch ein grosser Teil des Schulmobiliars an der Kreisschule Mutschellen kann erneuert werden. Das beantragte Kunstrasenfeld wurde durch die StimmbürgerInnen an der Urne abgelehnt. Hier hat der Gemeindeverband nun «Hausaufgaben» zu erledigen.

Leider gibt es nicht nur Positives zu berichten, wofür nicht nur die Pandemie verantwortlich war. Die Poststellenschliessung Ende März 2020 war sehr einschneidend für uns. Wir bedauern diese nach wie vor, können aber auch sagen, dass wir mit der Filiallösung im Gemeindehaus sehr gute Erfahrungen machen. Das Angebot wird von den EinwohnerInnen grösstenteils geschätzt, was nicht zuletzt auch die Frequenzen zeigen.

Insbesondere montags stapeln sich jeweils die Pakete. Klar mussten bei den Öffnungszeiten Abstriche hingenommen werden. Aber wir haben eine Alternative hingekriegt, bei welchem ein nach wie vor grosses Sortimentsangebot vorhanden ist. Hier geht mein Dank auch ans Gemeindepersonal. Dank der Bereitschaft und dem Interesse diese Dienstleistungen anzubieten, ist es uns hier möglich, weiterhin einen gewissen «Service Public» anbieten zu können. Was auffällt: Viele Kunden möchten nach wie vor mit Bargeld Einzahlungen vornehmen, was leider nicht geht. Dies liegt nicht an unserem Willen, sondern an den entsprechenden Vorgaben.

Da wäre aber auch noch das leidige Kapitel betreffend die definitive Zugehörigkeit zu einer Bevölkerungsschutzregion. Der Gemeinderat hat eine sehr gute Lösung präsentiert. Die Gemeindeversammlung und die zuständigen Organe der GBZ Freiamt (Bevölkerungsschutzregion Freiamt) haben dieser zugestimmt. Leider hat es die zuständige kantonale Abteilung bislang nicht fertiggebracht, dem Regierungsrat dieses Sachgeschäft, zwecks Zuteilungsentscheid entsprechend zu unterbreiten. Zahlreiche Schriftenwechsel, mit Stellungnahmen über mehrere Seiten, konnten hier offenbar nicht dazu beitragen, dass etwas vorwärtsgeht. Enttäuschend ist hier im Besonderen, dass gerade die besagte Abteilung vertraglich verpflichtet gewesen wäre und immer noch ist, bei der Lösungsfindung mitzuhelfen. Dies war leider zu keinem Zeitpunkt der Fall. Der Gemeinderat hofft nun, dass sich der Regierungsrat der Sache annimmt.

Persönlich bedauere ich besonders die zahlreichen Absagen bei den kulturellen Veranstaltungen.

Wie immer, könnte ich an dieser Stelle noch einige Projekte mehr anführen. Es würden so noch zahlreiche Zeilen zusammenkommen und sicherlich habe ich vorgängig noch so manches nicht erwähnt. Kommunale oder regionale Projekte. Wir bemühen uns jedoch jeweils zügig und auch umfassend zu informieren, damit die Bevölkerung weiss, was geschieht und im Dorf auch läuft.

Wichtig scheint mir, dass wir Projekte vorantreiben, welche nicht nur finanziell tragbar sind, sondern auch den Blick in die Zukunft und für die nächsten Generationen öffnen. Gerade in den nächsten Jahren dürfte den Staatsebenen eine Bedeutung bei der Auslösung von Investitionsvorhaben zukommen. Diese könnten dazu beitragen, dass wir rasch wieder aus der Talsohle der jetzigen Situation/Lage herausfinden können.

Wir haben in den vergangenen zwölf Monaten bewiesen, dass die Gemeinde auch in Ausnahmesituationen funktioniert und was mich beeindruckt hat: Die Gemeinschaft kann zusammenstehen, wenn wir am gleichen Strick ziehen, das «Miteinander» hochalten und für gemeinsame Werte einstehen und uns dafür einsetzen. Dafür stehen bei uns zahlreiche Behörden- und Kommissionsmitglieder ein, welche all die Arbeit bewältigen.

Ohne diesen Einsatz und das Engagement dieser Personen würde es einfach nicht gehen. Im nächsten Jahr stehen wiederum die kommunalen Wahlen an und da hoffe ich, dass es wieder Menschen gibt, welche sich weiterhin oder neu für die Anliegen in unserer Gemeinden einsetzen werden und dafür bereit sind, einen Teil ihrer Freizeit zu opfern.

Der Gemeinderat und das Team im Gemeindehaus bekommt gerade in den letzten Wochen und Monaten viele Anliegen zu hören und wird mit Wünschen/Anliegen täglich konfrontiert. Dabei versuchen wir, vieles umgehend und einfach zu erledigen. Nicht alles ist jedoch möglich und auch Gelingen mag nicht immer alles. Manchmal geht es auf Grund gesetzlicher Vorgaben nicht, zeitweise fehlen die Ressourcen, aber es kann auch vorkommen, dass etwas auf sich warten lässt oder sogar im hektischen Alltagsbetrieb untergeht. Dafür bitte ich um Verständnis. Überall wo Menschen arbeiten, kann nicht immer alles reibungslos ablaufen. Da kann es vorkommen, dass einmal etwas liegen bleibt oder schlichtweg untergeht. Entschuldigung, wenn Sie davon betroffen waren. Hoffentlich haben Sie sich unter diesen Umständen gemeldet.

All den Menschen, welche sich für das Gemeinwohl in irgendeiner Form einsetzen gebührt mein und unser herzlichster Dank. Es ist unmöglich, hier alle aufzuzählen. Ein Dankeschön gilt ebenfalls dem Gemeindepersonal, welches sich täglich für die Bedürfnisse und Anliegen unserer Bevölkerung einsetzt.

Der Gemeinderat wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – ein gutes und hoffentlich gesundes neues Jahr 2021, mit der Hoffnung, dass wiederum viele schöne Begegnungen und Erlebnisse möglich sein werden und manche Wünsche in Erfüllung gehen mögen.

Josef Brem, Gemeindeammann



Datum der Neuigkeit 30. Dez. 2020
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