Willkommen auf der Website der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg

Weihnachtswünsche und alles Gute für das Jahr 2020!

Die Festtage stehen bevor und das Jahr 2019 neigt sich zu Ende. Das nächste Jahrzehnt steht vor der Türe. Was es uns bringen mag? Wir haben sicherlich viele Wünsche und Gedanken dazu. Wird es besser als die letzten zehn Jahre? Welche Herausforderungen haben wir zu meistern? Wie schaffen wir das alles wieder?

Viele Gedanken, Hoffnung, Sorgen, Nöte und zuweilen auch Ängste prägen unseren Alltag.

All dies bekomme ich als Gemeindeammann auch immer wieder mit, zu hören und zeitweise auch zu spüren. Nun zum Jahresende, gerade in den letzten Tagen vor Weihnachten, sollte dies und das noch erledigt werden, gerade so, als würde es kein neues Jahr mehr geben. Wahrlich, es mag gut sein, dass wir auch immer wieder an einen Abschluss denken, etwas fertigmachen. Platz machen und Raum schaffen für Neues.

Im vergangenen Jahr haben wir in der Gemeinde nicht viele „Baustellen“ begonnen. Wir investierten vorwiegend in den Unter- und somit den Werterhalt unserer Infrastruktur. So konnten, in Zusammenarbeit mit den Anwohnern/Eigentümern, die Werkleitungen und Strassen am Krummacker und „Im Hof“ erneuert werden. Diese beiden Projekte konnten nicht nur begonnen, sondern fast abgeschlossen werden. Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten dauerten einiges länger als schlussendlich die Ausführung. Die erneuerten Strassenabschnitte dürfen sich sehen lassen und die Werkleitungen, unter dem Boden, werden für die nächsten Jahrzehnte ihren Zweck wieder erfüllen. An der Oberen Dorfstrasse starteten im November die Arbeiten für die Neugestaltung, wie auch die Kompletterneuerung von Wasser- und Abwasserleitungen, dieses langen Strassenabschnitts. Was hier speziell ist: Sauber-und Schmutzwasserleitungen werden getrennt und somit wird auch ein Teilbereich des GEP’s (Generelle Entwässerungsplanung, welche übrigens noch aus dem letzten Jahrtausend stammt) entsprechend umgesetzt. Die Bauarbeiten dürften sich hier über ein paar Monate, wenn nicht zu sagen Jahre hinziehen, da die neue Entwässerungsleitung bis hinunter zum Rummelbach geführt werden muss. Dies bringt nicht nur Einschränkungen für die AnwohnerInnen, sondern auch für die Gemeindebehörden einiges an Arbeit mit sich.

Bei den vorgenannten Arbeiten handelt es sich nicht zuletzt um Vorleistungen für die weitere Gemeindeentwicklung im Gebiet Isleren/Obere Dorfstrasse. Der hier seit einigen Jahren laufende Prozess, welcher in den letzten Monaten intensiviert wurde (Studienwettbewerb, Ausarbeitung Gestaltungsplan mit Teilzonenplanänderung) führte nun im Herbst 2019 zum Mitwirkungsverfahren. Dieses konnte vor einigen Tagen abgeschlossen werden, die Auswertung läuft aktuell. Im nächsten Jahr ist hier entsprechend das Auflageverfahren durchzuführen.

Nach den Teilzonenpländerungen „Zone Areal Bahnhof“, liegt hier eine rechtskräftige Baubewilligung vor, die Ausführungsplanung läuft und im Frühling/Frühsommer 2020 wird der Baubeginn erwartet, wurde auch beim Areal Mutschellen-Bolleri die Genehmigungsfähigkeit erreicht. Hier dürfte es im Jahre 2020 auch zur Einleitung der konkreten Planung kommen.

Ebenfalls startete die Planungs- und Baukommission mit den Arbeiten zur Gesamtrevision der Nutzungsplanung (mit Bauordnung). Kurz vor den Sommerferien wurde im Rahmen eines Workshops das räumliche Entwicklungsleitbild (REL) erarbeitet. Darin werden die Entwicklungsziele der Gemeinde für die nächsten 15 Jahre festgelegt. Weiter wurde in der Zwischenzeit das Inventar der kommunalen Naturschutzobjekte bzw. das Natur- und Landschaftsinventar aufgearbeitet und digitalisiert. Der Kulturlandplan ist auf Grund dessen nachzuführen. Weiter wird derzeit in der Kommission die Quartieranalyse durchgeführt und eine Entwicklungsstrategie erarbeitet. Sobald weitere Ergebnisse vorliegen, werden Kommission und Gemeinderat wiederum informieren.

Begonnen wurde auch, er wurde bereits erwähnt, den Generellen Entwässerungsplan (GEP) aufzuarbeiten, damit dieser in die 2. Generation überführt werden kann. Dazu wurde das entsprechende Pflichtenheft erarbeitet, welches demnächst dem Kanton Aargau zur Prüfung und Genehmigung unterbreitet werden soll. Für die eigentliche Erarbeitung des Planwerks wird dann ein entsprechender Verpflichtungskredit benötigt, welcher durch die StimmbürgerInnen beschlossen werden muss (geplant im Jahre 2020). Dann haben wir noch ein Projekt, welches seit rund einem Jahrzehnt läuft. Die Sanierungen der kommunalen Abwasserleitungen, inklusive der privaten Hausanschlüsse. Hier kamen wir im Jahre 2019 ebenfalls vorwärts, müssen jedoch ehrlicherweise eingestehen, dass es Leitungsabschnitte gibt, an welchen (neue) Problematiken aufgetaucht sind. Dies gilt es in den nächsten Monaten anzugehen, gleichzeitig sollten jedoch einige Kredite auch abgeschlossen und erledigt werden können.

Auch bei der Kläranlage (ARA) und dem vom Volk beschlossenen Anschluss an die Anlage der Limeco machen wir vorwärts. Zügig wurden die Projektierungsarbeiten im August vergeben und nach zwei Sitzungen steht fest, dass im ersten Quartal 2020 das Ausführungsprojekt vorliegen sollte. Nächstes Jahr sollen die Projektgenehmigungen und Submissionsarbeiten (Auftragsvergaben) durchgeführt werden. Wenn alles gut läuft, ist im Jahre 2021 Baubeginn.

Die Bauarbeiten für den neuen „Lidl-Supermarkt“ im Dorfzentrum Rudolfstetten schreiten seit Mai 2019 zügig voran. Seit November laufen die Innenausbauarbeiten und die Eröffnung ist nun im März 2020 vorgesehen. Damit erreicht der Gemeinderat ein sehr wichtiges und für die nächsten Jahre auch wertvolles Legislaturziel, indem das Zentrum belebt und für Rudolfstetten eine Einkaufsmöglichkeit für den täglichen Bedarf sichergestellt werden kann.

Leider konnte die Postfiliale im bisherigen Umfang nicht erhalten werden. Dies alleine liegt jedoch nicht in den Händen der Gemeindebehörde. Die Zeichen der Zeit und insbesondere der Digitalisierung machen hier auf die Zukunft aufmerksam. Es konnte jedoch eine gute Lösung gefunden werden, bei welcher der Bevölkerung Dienstleistungen der schweizerischen Post weiterhin, neu im Gemeindehaus, angeboten werden können.

Zum Thema Digitialisierung: Meist eher unscheinbar und unten im Keller installiert, die Wasseruhr, erfuhr sie doch im vergangenen Jahr in der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg eine kleine digitale Revolution. Bis auf ein paar wenige Uhren, werden seit ein paar Wochen nun alle Wasserzähler elektronisch ausgelesen. Dies bedeutet weniger Arbeit für die Liegenschaftsbesitzer und auch weniger Aufwand für die Administration im Gemeindehaus.

Ich könnte an dieser Stelle noch einiges mehr an Projekten aufzählen. Es würden so mehrere Seiten zusammenkommen und sicherlich habe ich mit den obigen Worten auch einiges nicht erwähnt. Seien dies Regionale Projekte, wie die Sofortmassnahmen zum Mutschellenknoten, die Planungszusammenarbeit rund um den Mutschellenknoten, die wertvolle Tätigkeit der Arbeitsgruppe für Altersfragen, die Auflösung der Zivil- und Bevölkerungsschutzregion Mutschellen, die Aktivitäten auf der regionalen Sportanlage Burkertsmatt und viel weiteres.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich jedoch, dass wir im kommenden Jahr auch mit der Arealentwicklung beim Gemeindehaus vorwärtskommen wollen. Der Gemeinderat hat hier in den letzten Tagen einiges aufgearbeitet und wird im neuen Jahr da auch „Pflöcke“ einschlagen wollen. Auf die Gemeindefinanzen abgestimmt, welche übrigens auch im Jahre 2019 ausgeglichen gehalten werden konnten und wie es scheint, auch ein weiterer Schuldenabbau ermöglichen, soll hier eine Entwicklung stattfinden können.

Mit diesen kurzen Worten habe ich längst nicht alles erwähnt und vieles sicherlich auch vergessen aufzuschreiben.

Als Dienstleistungserbringerin funktioniert eine Gemeinde und somit eine Gemeinschaft nur, wenn es Behörden- und Kommissionsmitglieder gibt, welche all die Arbeit bewältigen. Ohne diesen Einsatz und das Engagement dieser Personen würde es in und für unsere Gemeinschaft einfach nicht gehen.

Wichtig ist mir, Ihnen mitzuteilen, dass der Gemeinderat und das Team im Gemeindehausmit vielen Anliegen und Wünschen täglich konfrontiert werden. Vieles wird umgehend und einfach erledigt und die Anliegen können entsprechend erfüllt werden. Es gibt aber immer wieder Anliegen, welche nicht erledigt, Wünsche nicht erfüllt oder einfach auf Grund von fehlenden Ressourcen nicht realisiert werden können. Es kann auch vorkommen, dass etwas auf sich warten lässt oder sogar im hektischen Alltagsbetrieb untergeht. Daher bitte ich um Verständnis.

Überall wo Menschen arbeiten, kann nicht immer alles reibungslos ablaufen. Da kann es vorkommen, dass einmal etwas liegen bleibt oder schlichtweg untergeht. Entschuldigung, wenn Sie davon Betroffen waren. Hoffentlich haben Sie sich unter diesen Umständen gemeldet.

All denjenigen Personen, welche sich für das Gemeinwohl in irgendeiner Form einsetzen gebührt mein und unser herzlichster Dank. Es ist unmöglich, hier alle aufzuzählen. Ein Dankeschön gilt ebenfalls dem Gemeindepersonal, welches sich täglich für die Bedürfnisse und Anliegen unserer Bevölkerung einsetzt.

Der Gemeinderat wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – frohe Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr 2020, mit der Hoffnung, dass es wiederum viele schöne Begegnungen und Erlebnisse mit sich bringt und auch Wünsche in Erfüllung gehen.

Josef Brem, Gemeindeammann

 



Datum der Neuigkeit 30. Dez. 2019
  • Druck Version
  • PDF