Willkommen auf der Website der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg

Information Trinkwasserqualität in Bezug auf das Abbauprodukt des Pestizids Chlorothalonil, Chlorothalonilsulfonsäure in der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg

Der Regionale Wasserverband Mutschellen (RWVM) informiert die angeschlossenen Verbandsgemeinden mit Mitteilung vom 29. Oktober 2019 über die Trinkwasserqualität im Verbandsgebiet, insbesondere in Bezug auf das Abbauprodukt des Pestizids Chlorothalonil, der Chlorothalinsulfonsäure. Diese Resultate sind durchwegs positiv und den Konsumenten kann diese erfreuliche Situation mitgeteilt werden.
Die detaillierte Information kann der Mitteilung des RWVM entnommen werden, welche auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht wird. Interessant ist dabei der Vergleich der Höchstwerte in Bezug auf Obst und Gemüse aus der Landwirtschaft und dies im Vergleich zu den Anforderungen bei Trinkwasser. Damit der Höchstwert beim Konsum eines Kilos Tafeltrauben über das Trinkwasser eingenommen würde, müssten 30‘000 Liter (!) Trinkwasser eingenommen werden.
Die Wasserversorgung Rudolfstetten-Friedlisberg und der Regionale Wasserverband Mutschellen, welche die Gemeinde mit Trinkwasser beliefern, sind für die stets einwandfreie Trinkwasserqualität in den Haushaltungen verantwortlich. Der Eigenversorgungsanteil der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg beträgt im langjährigen Mittel ca. 25 bis 30 %, gewonnen aus mehreren Quellwasserfassungen. Der Rest wird über die Gruppenwasserversorgung eingespeist.
Leider mussten beim Wasser, welches aus der Eigenversorgung stammt, teilweise erhöhte Chlorothalonil festgestellt werden. Dabei handelt es sich mehrheitlich um Quellwasser und die erhöhten Werte treten unregelmässig, jedoch an den jeweils selben Quellfassungen auf. Die Grenzwerte werden jedoch eingehalten. Die verantwortlichen Personen seitens Gemeinde suchen hier nun das Gespräch mit den Landwirten, welche die entsprechenden Flächen im Einzugsbereich der Quellfassungen bewirtschaften und diesen Pestizid-Wirkstoff einsetzen. Das Fungizid ist nicht verboten und wird im Anbau von Getreide und Gemüse eingesetzt.

Da das Trinkwasser der Gemeinde mehrheitlich vom Regionalen Wasserverband stammt und unbedenklich ist und der Eigenversorgungsanteil bei nicht einmal einem Drittel liegt, ist die Versorgungssicherheit und auch die Qualität des Wassers unbedenklich. Auch wenn einzelne Quellen des Eigenversorgungsanteils erhöhte Werte aufweisen, mit der Einspeisung des Wassers des Regionalen Wasserverbands findet nochmals eine Durchmischung und somit eine massive Verminderung der Rückstände statt.

Die Wasserversorgung beobachtet die Situation bei den betroffenen Quellen, nimmt regelmässig Proben. Sollten die Grenzwerte überschritten und die Qualität des Trinkwassers nicht mehr gewährleistet sein, würde die Einspeisung dieses Quellwassers umgehend eingestellt.
In der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg wird den Konsumenten hygienisch einwandfreies Trinkwasser abgegeben. Mit einer Gesamthärte von 25 bis 30° fH (französische Härtegrade) gilt das Trinkwasser im Gemeindegebiet als mittel bis hart.



Datum der Neuigkeit 31. Okt. 2019
  • Druck Version
  • PDF